Tagesgeld als Geldanlage

In der Finanzwelt spricht man von Tagesgeld, wenn ein beliebig hoher Geldbetrag über eine nicht genau festgelegte Laufzeit auf einem Tagesgeldkonto angelegt wird und zudem täglich verfügbar ist. Von der Konzeption und von der Verwendung her gesehen ist Tagesgeld im weitesten Sinn eine Art Sparbuch, auf dem ausschließlich nur Guthaben geführt werden. Das bedeutet, dass auf einem Tagesgeldkonto kein Minus entstehen kann und Überziehungen nicht möglich sind. Obwohl die Zinsen vom täglichen Zinsniveau abhängig sind, liegen sie trotz der sich daraus ergebenden Schwankungsbreiten doch wesentlich höher als bei einem herkömmlichen Sparbuch. Zudem hängt die Höhe der Zinsen auch von der Höhe der Geldanlage ab.

Die Aktivierung des Tagesgeldkontos

In der Praxis werden Konten für Tagesgeld online beantragt und mehr oder weniger wie ein normales Girokonto abgeschlossen. Dabei ist der entsprechende Antrag für die Eröffnung des Tagesgeldkontos ganz einfach online auszufüllen bzw. gemäß den Vorgaben auf der Webseite des jeweiligen Anbieters vorzugehen. Im Antragsformular sind alle relevanten persönlichen Daten, wie der vollständige Name, die Adresse, der Beruf, die telefonische und postalische Erreichbarkeit und der gewünschte Sparbetrag anzuführen. In der Regel muss dazu zuerst auch ein eigenes Stammkonto eröffnet werden. Von diesem Stammkonto ist es dann in weiterer Folge möglich, das gewünschte Tagesgeldkonto zu eröffnen, das meistens kostenlos zu eröffnen ist und ohne weitere Gebühren geführt wird. Voraussetzung für ein Tagesgeldkonto ist aber immer ein Referenzkonto, von dem die Überweisungen auf das Tagesgeldkonto durchgeführt bzw. Einzahlungen auf dieses getätigt werden. Einige Banken verlangen zusätzlich, dass das Tagesgeldkonto nach der Eröffnung erst noch aktiviert werden muss, da ohne diese Aktivierung eine Nutzung des Kontos nicht möglich ist. So ist das Tagesgeldkonto zwar offiziell eröffnet, aber ohne ein darauf befindliches Guthaben ist es wertlos.

Die Möglichkeiten der Aktivierung

Am einfachsten ist eine Aktivierung durch eine erstmalige Einzahlung auf das Tagesgeldkonto. Nachdem der Erstbetrag am Konto aufscheint, ist das Konto aktivgeschalten und die Verzinsung des Guthabens wird unverzüglich eingeleitet. Diese Einzahlung hat über das Referenzkonto zu erfolgen, das auch für weitere regelmäßige Überweisungen auf das Tagesgeldkonto angegeben werden kann. Des Weiteren kann die Aktivierung eines Tagesgeldkontos auch über Sicherheitsfragen erfolgen, die über Online-Formulare beantwortet werden müssen. Dabei erhält der Kontowerber über eine E-Mail die Verständigung, dass das Tagesgeldkonto zur uneingeschränkten Nutzung aktiviert werden muss. Dafür sind der zuvor bekanntgegebene Benutzername und das Kennwort für die Aktivierung notwendig, das in Form einer TAN übermittelt wird. Aus Sicherheitsgründen sollte das Kennwort so schnell wie möglich aber durch ein eigenes ersetzt werden. Anschließend sind die persönlichen Sicherheitsfragen zu wählen und online zu beantworten. Grundsätzlich wird aber bereits im Eröffnungsverfahren angeboten, welche Formen der Aktivierung dem Anleger zur Verfügung stehen. Da bekanntlich Tagesgeldkonten unbefristet sind, bleibt es auch solange aktiv, bis es vom Kontoinhaber aufgelöst wird.


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