Um was handelt es sich bei Tagesgeld?

Ein Tagesgeldkonto wird bei Sparern immer beliebter. Hierbei handelt es sich um eine besondere Form der Kapitalanlage, bei der eine Geldeinlage auf eine unbestimmte Zeit angelegt wird. Dabei kann der Anleger jederzeit über seine Einlage verfügen. So ist eine tägliche Fälligkeit und Verfügbarkeit eines der entscheidenden Kriterien beim Tagesgeld. Der Gegensatz des Tagesgeldes ist das Festgeld. Bei einem Festgeld wird ein bestimmter Anlagebetrag über eine vorher fest vereinbarte Laufzeit fest angelegt. So können Festgelder beispielsweise eine Mindestlaufzeit von 30 Tagen haben. Innerhalb dieser Zeit kann auf das fest angelegte Geld nicht zugegriffen werden. Von daher entschließen sich immer häufiger Sparer das flexible Tagesgeldkonto zu wählen. Es eignet sich vorzüglich als Ansparplan.

Der Unterschied zum normalen Girokonto

Dem Grunde nach handelt es sich bei einem Tagesgeldkonto um ein besonderes Girokonto mit einer Art Guthabenverzinsung. Der größte Unterschied zu einem Girokonto ist jedoch, dass ein Tagesgeldkonto nicht für den herkömmlichen Zahlungsverkehr genutzt werden kann. Während Einzahlungen als Dauerauftrag möglich sind, kann das dort angesparte Geld lediglich über ein Referenzkonto ausgezahlt werden. Üblicherweise wird das normale Girokonto als Referenzkonto eingerichtet. Auf diese Weise können von einem Tagesgeldkonto jederzeit Auszahlungen hierauf erfolgen. Wichtig zu wissen ist, dass das Referenzkonto nicht bei der gleichen Bank bestehen muss, bei der auch das Tagesgeldkonto geführt wird. Auf diese Weise hat der Kunde eine wesentlich flexiblere Wahl sich für ein Tagesgeldkonto mit hohen Guthabenzinsen zu entscheiden. Es gibt auch Sonderformen des Tagesgeldkontos. So bieten einige Anbieter häufig kein gesondertes Tagesgeldkonto mehr an, sondern statten ihre Girokonten gleich mit einer attraktiven Guthabenverzinsung aus. Auf diese Weise können diese besonderen Girokonten nicht nur für den alltäglichen Zahlungsverkehr genutzt werden, sondern auch zum Ansparen von Anlagebeträgen.

Vor- und Nachteile des Tagesgeldes

Aktuelle Tagesgelder bieten häufig eine wesentlich höhere Verzinsung an, als es mit herkömmlichen Sparbüchern der Fall ist. Hier wirkt sich der Zinseszinseffekt besonders deutlich aus. Die Zinsgutschriften erfolgen je nach Bank meist vierteljährlich. Des Weiteren ist das Tagesgeld wesentlich flexibler als eine Festgeldanlage. Täglich kann über das vorhandene Guthaben verfügt werden. Mit einigen Einschränkungen bei ausländischen Banken handelt es sich auch um eine sichere Kapitalanlage. Die meisten Banken, die in Österreich ihre Produkte anbieten, unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung. Neben den Vorteilen des Tagesgeldes sollen aber auch die Nachteile nicht unerwähnt bleiben. So ist die Guthabenverzinsung über einen längeren Zeitraum nicht kalkulierbar. Bei einem Tagesgeldkonto kann sich die Verzinsung täglich ändern. Jedoch ist dieses Risiko durchaus überschaubar. Generell ist die Verzinsung eines Tagesgeldes jedoch schlechter als bei einer langfristigen Festgeldanlage. In Zeiten steigender Zinsen kann jedoch die Möglichkeit genutzt werden, die Gelder kurzfristig auf einem Tagesgeldkonto zu parken und dann den Anlagebetrag fest anzulegen, wenn höhere Renditen bei einer längerfristigen Anlage zu erwarten sind.


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