Banken können auch mit einem unbegrenzten Maximalbetrag locken

Tagesgeldanlagen sind sehr beliebt. Täglich bieten Banken neue Angebote mit sogenannten Top-Konditionen an. Etliche Banken geben jedoch heute keine Einschränkungen mehr bezüglich der Höhe des Anlagevermögens. Sie wollen damit auch finanzkräftige Anleger mit attraktiven Konditionen locken. In der Regel handelt es sich hierbei um Kreditinstitute, die nicht nur der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen, sondern auch einer freiwilligen mit besonders hohen Sicherheiten. Von daher können auch Anleger mit größeren Beträgen problemlos ein Tagesgeldkonto eröffnen.

Beispiele für Tagesgeld-Anbieter mit unbegrenztem Maximalbetrag

Etliche Internetportale bieten repräsentative und aktuelle Vergleiche von Tagesgeldanbietern. So bietet beispielsweise die Easybank mit ihrem Produkt Easy Zinsmax ein Tagesgeldkonto mit einer Verzinsung von momentan 1,3 Prozent auf die Gesamtanlagesumme ohne Angabe eines Mindest- oder Maximalanlagebetrages in Österreich an. Für die Einlagensicherung bietet die Banken & Bankiers GmbH lediglich die gesetzliche Einlagensicherung. Aufträge können telefonisch, schriftlich oder online durchgeführt werden. Ein Referenzkonto ist bei diesem Anbieter erforderlich. Auch die Livebank.at bietet keine Beschränkungen bezüglich des Maximalbetrages an. Jedoch sind bei diesem Anbieter wenigstens 10 Euro als Mindesteinlage erforderlich. Die Schulze-Delitzsch-Haftungsgenossenschaft reg. Gen. m.b.H. steht für die gesetzliche Einlagensicherung, der Volksbanken-Gemeinschaftsfonds für die freiwillige Einlagensicherung. Auch bei diesem Anbieter ist ein Referenzkonto erforderlich. Verzinst wird das Gesamtguthaben mit 1,25 Prozent. Sparprofi.at verzichtet auf eine Minimal- und Maximaleinlage und verzinst das Guthaben mit 1,175 Prozent. Für die freiwillige Einlagensicherung ist der Sparkassen-Haftungsverbund verantwortlich, die gesetzliche Einlagensicherung übernimmt die Sparkassen-Haftungs AG. Ein weiteres Beispiel für einen Anbieter ohne Maximalanlagebetrag ist die Autobank, die das Gesamtguthaben mit 1,07 Prozent verzinst. Bei diesem Anbieter wird die gesetzliche Einlagensicherung durch die Banken & Bankiers GmbH gewährleistet. Nicht unerwähnt bleiben soll auch der international bekannte Anbieter von Tagesgeldkonten, die ING-Diba. Neben attraktiven Neukunden-Konditionen wird auf eine Minimal- und Maximalanlage verzichtet. Für die gesetzliche Einlagensicherung steht die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH ein, ansonsten der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V.. Wie bei allen Finanzprodukten ist es ratsam, sich vor Abschluss eines Tagesgeldkontos eingehend beim jeweiligen Anbieter zu informieren. Hilfreich sind in den meisten Fällen auch eine telefonische Auskunft und natürlich die jeweiligen Informationen auf der Internetpräsenz des Anbieters.

Lohnt es sich, hohe Beträge auf einem Tagesgeldkonto zu parken?

Dem Grundsatz nach werden auf einem Tagesgeldkonto keine langfristigen Spargelder geparkt. Wer dagegen mehr als 50.000 Euro einzahlen möchten oder darüber hinausgeht, sollte sich eingehend mit den Konditionen der jeweiligen Bank befassen. Neben der Sicherheit und der Verzinsung sollten die Anleger prüfen, ob sie nicht den Geldbetrag längerfristig anlegen möchten. Dann lohnt sich schon eher eine Festgeldanlage. Anleihen stellen ebenfalls eine interessante Alternative dar. Wer dagegen kostspielige Anschaffungen plant und sein Geld nicht auf dem normalen Girokonto belassen möchte, der sollte einen Tagesgeldanbieter wählen, der ohne Maximalbetrag auch eine ausreichende Einlagensicherung bietet.


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